Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch.
Die großen Fragen des Lebens.
Mit Blick auf die ‘großen Fragen des Lebens’ werden Werke von Paula Modersohn-Becker (1876–1907) und Edvard Munch (1863–1944) erstmals zusammen im Dialog gezeigt. Anlass ist der 150. Geburtstag der in Dresden geborenen Künstlerin. Beide reflektierten in ihren heute weltberühmten Bildern grundlegende Gedanken über das Leben.
Werden, Sein und Vergehen – das Leben, die Liebe und der Tod waren drängende Themen im Denken und in der Kunst um 1900. Der Begriff “Leben” war allgegenwärtig, er stand für Natürlichkeit und Jugend, richtete sich gegen Konvention und Stillstand.
Die Ausstellung im Albertinum versammelt zahlreiche Hauptwerke von Edvard Munch, in denen er persönliche Empfindungen in einer damals provozierenden Direktheit verarbeitete. Zu seinen wesentlichen Motiven zählen die Begegnung der Geschlechter, Krankheit und Verlust, ebenso wie lebensbejahende Naturdarstellungen und eindringliche Kinderporträts.
Nahezu zeitgleich entwickelte Paula Modersohn Becker eine ebenso eigenständige wie neuartige Formen sprache. Das Einfache der Form steht in ihrem Schaffen für die Würde des Menschen. Gezeigt werden zentrale Werke der Künstlerin, die Kindheit, Mutterschaft und Alter ebenso berühren wie Naturverbundenheit und die Beseeltheit der Dinge.





